25 Jahre C-Klasse:

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Die Nachricht, Mercedes-Benz arbeite an einer neuen Modellreihe unterhalb der damaligen E-Klasse, war Anfang der Achtzigerjahre eine Sensation und bot Anlass zu vielerlei Spekulationen. Selten hatten Zeitungen so oft und so ausführlich über einen geheimen Auto-Prototyp berichtet wie über den „kleinen“ Mercedes-Benz, der deshalb schon vor seiner Premiere als „Baby-Benz“ Weltruhm erlangte.

Für die Stuttgarter Automobilmarke konkretisierten sich mit diesem Auto langjährige Überlegungen. Die kompaktere Limousine entsprach dem Wunsch vieler Automobilkäufer und bot Mercedes-Benz die Chance, sich in einem neuen Marktsegment zu etablieren und neue Kunden zu gewinnen. Zudem wurde weltweit der Ruf nach sparsameren Automobilen lauter und Mercedes-Benz konnte mit dem Typ 190 beweisen, dass die hohen, markentypischen Standards hinsichtlich Sicherheit und Komfort auch in einem kleineren, wirtschaftlicheren Modell realisierbar sind.

Deshalb gab es für die Entwicklungsingenieure strenge Zielvorgaben. Sie mussten verbrauchsrelevante Kriterien wie geringes Gewicht und gute Aerodynamik mit den Mercedes-Maßstäben für Insassensicherheit, Fahrstabilität, Komfort und Qualität in Einklang bringen. Es galt einen echten Mercedes-Benz zu entwickeln, der 30 Zentimeter kürzer, zehn Zentimeter schmaler und 280 Kilogramm leichter sein sollte als die damalige Mercedes-Mittelklasse (W 123) und der im Durchschnitt nur 8,5 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer verbrauchen sollte. Mithilfe modernster Entwicklungs- und Berechnungsverfahren sowie durch Einsatz neu entwickelter Leichtbau-Werkstoffe erreichten die Ingenieure ihr Ziel. So wurde der Mercedes-Benz 190 auch zum Technologie-Trendsetter für den Automobilbau.

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